Die "Deutsche Fachwerkstraße" verläuft über insgesamt 2000 Kilometer von der Elbe bis zur Donau und zeigt, wie facettenreich sich die Fachwerkskunst von Region zu Region gestaltet. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die malerischen Landschaften Niedersachsens und ihre Jahrhunderte alte Handels- und Bautradition. Insgesamt gibt es neun Teilrouten der Fachwerkstraße und drei davon verlaufen auch durch Niedersachsen:
Die Fachwerkstraße „Von der Elbe zum Weserbergland“ führt von Stade bis nach Alfeld. Auf der Reise von der norddeutschen Tiefebene bis zum Weserbergland erleben Sie die Vielfältigkeit verschiedenster Fachwerkbauten. Sie lernen die Schauplätze jahrhundertealter Bräuche, Sagen und Mythen kennen. In den bis zu 1000 Jahren alten Innenstädten wird ein Querschnitt der Fachwerksarchitektur vom Mittelalter bis in die heutige Zeit gezeigt.
Die zweite Route „Von der Elbetalaue zum Harz“ durchquert die vielfältigsten Landschaften. Ob Wendland, Altmark, Lüneburger Heide oder Harz: die Kulturgeschichte der Herzöge, Könige und Fürsten spiegelt sich in den Fachwerk-Städten wider. Angefangen im nördlichen Bleckede über Hitzacker, Dannenberg, Lüchow, Salzwedel, Celle, Osterode bis nach Duderstadt. Entdecken sie mit dem Auto, dem Rad oder per Bahn die Spuren der Vergangenheit, die alte Handwerkskunst und das lebendige traditionelle Brauchtum.
In der mittelalterlichen Fachwerkstadt Hann. Münden startet auch eine dritte Variante der Fachwerkstraße "Vom Weserbergland zum Vogelsberg". Mächtige Schutzpatrone - von Karl dem Großen über die niedersächsischen Welfenherzöge bis zu den hessischen Landgrafen und Kurfürsten – verhalfen mit Handelsprivilegien den historischen Städten zu Reichtum und künstlerischer Entfaltung und sicherten Burgen, Schlösser, Klöster, Fachwerkbauten und Rathäuser über viele Jahrhunderte. Die Vielfalt der Fachwerkstile und Bauformen mit Einflüssen aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen über Franken bis nach Italien ist einmalig.
Kontakt:
Deutsche Fachwerkstraße
Propstei Johannesberg 36041 Fulda