
Grenzenlos - Wege zum Nachbarn
Als 1989 die Mauer fiel, wurde nicht nur die Teilung Deutschlands beendet. Das Glück und die Wiedervereinigung der Deutschen markierten auch das endgültige Ende des Ost-West-Konfliktes in Europa und der Welt. Seitdem werden "Wege zum Nachbarn" gesucht und gefunden. Die Vergangenheit der deutschen Teilung begreifen, um Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft aufzuzeigen - das ist das Anliegen des Projektes "Grenzenlos". Weil nirgendwo in Deutschland die Grenzgeschichte noch so authentisch erlebbar ist, will die Region Helmstedt Marienborn die Erinnerung an die Teilung Deutschlands wachhalten.
Einzigartig in Deutschland sind die Rundfahrten des Vereins "Grenzenlos". Denn wo läßt sich besser über das Zusammenwachsen Deutschlands nachdenken als dort, wo die Spaltung am deutlichsten wurde? Die Rundfahrt ermöglicht dem Betrachter eine besondere Ost-West-Perspektive.
Im Zonengrenzmuseum Helmstedt wird die Geschichte der innerdeutschen Grenze von ihren Anfängen bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990 dokumentiert. Am Grenzdenkmal Hötensleben ist auf einer Länge von 350 Metern das ehemalige, unmenschliche Absperrsystem im Originalzustand erhalten geblieben und zubesichtigen. Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn zeigt das Innenleben des ehemals größten europäischen Kontrollpunktes zwischen Ost und West, dem "Checkpoint Alpha". Zudem erläutert eine Dauerausstellung die Geschichte der Übergangsstelle vor dem Hintergrund der Teilung Deutschlands und des kalten Krieges.
Jeder vierte Sonnabend in den Monaten Mai bis Oktober ist Grenzenlos-Tag. Dann werden Rundfahrten angeboten, die an allen genannten Einzelobjekten des "Grenzenlos"-Projektes entlang führen. Speziell geschulte Gästeführer/innen begleiten die Gruppen. Sonderfahrten werden zu fast jedem Zeitpunkt organisiert.
Kontakt:
Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V.
c/o Stadt Helmstedt Markt 1 38350 Helmstedt
+49 (0) 5351 / 17-7777
+49 (0) 5351 / 595714
grenzenlos@stadt-helmstedt.de
http://www.grenzdenkmaeler.de
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